Die Staupe gehört zu den entzündlichen, stark infektiösen Erkrankungen des zentralen Nervensystems des Hundes und wird durch ein Virus ausgelöst. Die Staupeimpfung hat geholfen, das Auftreten der Erkrankung stark zu reduzieren. Da das Virus aber auch bei einigen im Wald lebenden Wildtieren vorkommen kann, ist ein guter Impfschutz notwendig, damit der Hund nicht erkrankt. Wir sehen häufiger bei Importtieren Staupe, als bei in Deutschland gehaltenen.

Wenn die Hunde durch das Staupevirus erkranken, bekommen sie meist eine allgemeine Störung (z.B. Husten, Schnupfen, Augenausfluss, Durchfall, Hautveränderungen). 14 Tage nach der Infektion ist das Virus auch im Nervensystem und kann dort im Gehirn und Rückenmark Schaden anrichten. Die neurologischen Ausfallserscheinungen können variieren (Gehirnerkrankung, Anfallsleiden, Muskelzuckungen, Gangstörungen).

Untersuchung der Gehirnflüssigkeit
Active ImageDer Tierarzt kann die Diagnose Staupe stellen mit Hilfe der klinischen Untersuchung, von Blutuntersuchungen (Veränderungen des Blutbildes), Untersuchung der Gehirnflüssigkeit, Virusnachweis in der Gehirnflüssigkeit mit PCR, Kernspintomographie.

Wichtig ist der Virusnachweis. Eine Therapie bei schwerer Erkrankung ist schwierig und muss den jeweils auftretenden Symptomen angepasst werden. Ein guter Schutz (Impfen, kein Import erkrankter Hunde) ist wesentlich.

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