CT

Die Computertomographie (CT) und die Magnetresonanztomographie (MRT), auch Kernspintomographie genannt, zählen zu den medizinischen Schnittbildverfahren. Mit diesen Bildgebenden Methoden können Gewebe, wie zum Beispiel das Gehirn oder die Wirbelsäule, in einzelnen Schichten untersucht werden.

Im Gehirn können beispielsweise Tumore, entzündliche Veränderungen, angeborene Fehlbildungen oder Blutungen und Infarkte diagnostiziert werden. Im Bereich der Wirbelsäule können Bandscheibenveränderungen, Tumore oder Läsionen des Rückenmarks selbst sehr gut entdeckt werden.

Die CT basiert dabei auf der Anwendung von Röntgenstrahlen und ist somit besonders für die Darstellung von knöchernen Strukturen geeignet. Demgegenüber basiert die MRT auf einem komplizierten Wechselspiel von Magnetfeldern, Radiowellen und dem Wassergehalt der Gewebe. Sie ist daher die Methode der Wahl zur Darstellung von Weichteilveränderungen, insbesondere im Gehirn.

Eine Untersuchung kann bei Tieren nur in Vollnarkose durchgeführt werden. Die Untersuchungszeit ist in der Regel bei der CT kürzer als bei der MRT, wo verschiedene Schnittrichtungen und „Sequenzen zur besseren Differenzierung von Geweben durchgeführt werden. Bei beiden Verfahren kann durch eine intravenöse Kontrastmittelgabe eine zusätzliche Information über eine mögliche Veränderung getroffen werden.

Dines-Atlasfraktur

Gute anatomische und neurologische Kenntnisse sind für die exakte Interpretation der Bildbefunde sinnvoll.

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