Unter Stoffwechselstörungen verstehen wir sowohl Erkrankungen einzelner innerer Organe wie z.B. Leber oder Niere, als auch Fehlfunktionen allgemeiner Stoffwechselabläufe, die unterschiedlichsten Organe vorhanden sind. Solche Probleme können über unterschiedliche Mechanismen (z.B. Mangel an Nährstoffen oder speziellen Fermenten) dazu führen, dass das Nervensystem in seiner Funktion beeinträchtigt wird. Dabei stehen je nach Art der Stoffwechselstörungen unterschiedliche Krankheitsanzeichen im Vordergrund. All diesen Erkrankungen ist jedoch gemeinsam, dass die neurologischen Symptome beidseitig vorliegen, da sich eine Stoffwechselstörung nie nur auf eine Seite des Nervensystems auswirkt.

Die Stoffwechselstörungen lassen sich wie folgt einteilen:

1. Erkrankungen einzelner innerer Organe:
Leber (Lebershunt, Hepatoenzephalopathie)
Niere
Bauchspeicheldrüse
Nebenniere
Schilddrüse (Hypothyreose)
Nebenschilddrüsen

2. Erkrankungen allgemeiner Stoffwechselabläufe:
angeborener Enzymmangel (Speicherkrankheiten)
Mangel bestimmter Nährstoffen
pH-Wert Verschiebungen im Blut
Elektrolytverschiebungen

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